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04.11.2016

Fertighaus und Fertigkeller

Eine Energiespareinheit zum Wohlfühlwohnen

Bad Honnef. Die Energiewende schreitet voran: Nach Angaben der Internationalen Energieagentur wurden im Jahr 2015 weltweit neue Windturbinen, Sonnenkollektoren & Co. mit einer Stromkapazität von 153 Gigawatt installiert. Bei den Neuinstallationen lösten die erneuerbaren Energien damit erstmals die Kohle als größte Energiequelle ab. Der gesamte Anteil des Ökostroms an der globalen Stromerzeugung steige bis zum Jahr 2021 von aktuell rund 23 Prozent auf dann 28 Prozent an. Der bundesweite Durchschnitt liegt derzeit bei etwa 27 Prozent. Doch nicht nur im globalen oder nationalen Kontext ist die Bereitstellung und Nutzung von nachhaltigen Energieträgern erklärtes Ziel, auch mikroökonomisch ist das Thema Energieeffizienz aktueller denn je. Das zeigt sich gerade auch beim Haus- und Kellerbau.

Immer häufiger fallen in weiten Teilen Deutschlands Häuser mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach auf. Laut einer aktuellen Branchenumfrage des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) ist durchschnittlich jeder fünfte Neubau mit einer solchen Anlage ausgestattet. Insgesamt werden überdies rund 80 Prozent der neuen industriell vorgefertigten Holzhäuser als besonders energieeffiziente Gebäude in den KfW-Förderstandards Effizienzhaus 55, 40 und 40 Plus realisiert.

Getreu dem Motto ,die umweltfreundlichste Energie ist diejenige, die gar nicht erst verbraucht wird‘ müssen die Haushersteller hierbei auch auf hochwertig wärmegedämmte Konstruktionen sowie einen perfekten Austausch mit dem Kellerhersteller setzen, denn gerade am Übergang vom Unter- zum Erdgeschoss kann ein Großteil der Wärme und damit an Energie verloren gehen. „Das beste System ist nur so gut, wie die Qualität und das Zusammenspiel seiner Komponenten. Was nützt dem Bauherrn die beste Photovoltaikanlage, wenn die am Haus erzeugte Energie gleichzeitig an neuralgischen Punkten dahinschwindet“, so Diplom-Ingenieur Bernd Hetzer von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF).

Fertigbauteile der Haus- und Kellerhersteller greifen wie Puzzleteile ineinander
Damit das nicht passiert, arbeiten die Kellerhersteller der GÜF bei der Bauplanung und Montage Hand in Hand mit dem Fertighausunternehmen. Mit höchster Präzision werden zunächst sowohl die Holzelemente des Fertighauses, als auch die wasserundurchlässigen Betonteile des Fertigkellers in witterungsunabhängigen Industriehallen vorproduziert. Alle Schnittstellen wie das Treppenhaus, Wasser- und Gasleitungen sowie Elektro- und Medienanschlüsse werden dabei millimetergenau aufeinander abgestimmt. Bei der Montage später auf der Baustelle können die vorgefertigten Bauteile dann nahtlos wie bei einem Puzzle zusammengefügt werden, sodass binnen kurzer Zeit der unterkellerte Rohbau und bereits einige Wochen später ein schlüsselfertiges Haus mit zwei Stockwerken und mehr steht. „Ein hochwertiger Fertigkeller liefert dafür nicht nur bis zu 40 Prozent mehr variabel nutzbare Wohnfläche gegenüber kellerlosen Häusern, sondern auch die perfekte Grundlage für ein zeitgemäßes Energiesparhaus“, betont Hetzer. Übrigens dürfen nur die Mitgliedsunternehmen der GÜF ihre Lösungen für ein qualitätsgeprüftes, fortschrittliches Untergeschoss exklusiv mit dem RAL-Gütezeichen 518 „Fertigkeller“ kennzeichnen und bewerben. Das gibt Bauherren auf der Suche nach einer Energiespareinheit zum Wohlfühlwohnen besondere Sicherheit. GÜF/FT

Bild: Fertighaus und Fertigkeller passen aufeinander wie Topf und Deckel. Foto: GÜF/Knecht

Mehr Informationen über Fertigkeller im Internet: www.kellerbau.info
 
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